Indikationen
Kontraindikationen
Immobilität, Unfall, Bandscheibenvorfall, Lähmungen, akute Migräne
Aus rechtlichen Gründen möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, daß die Indikationen als Anwendungsbeispiele aufgeführt wurden und keine Heilversprechen darstellen.
Therapie nach Dorn
Die Methode ist in ihrer Einfachheit kaum zu überbieten und hat eine beachtliche Erfolgsquote. In der Regel genügen ein bis drei Sitzungen um deutlich spürbare Verbesserungen bzw. ein Verschwinden der Beschwerden zu erreichen. Selbst hartnäckige Skoliosen können erfolgreich therapiert werden – allerdings über einen längeren Zeitraum.
Behandlungsschritte
Unterschiedliche Beinlängen verursachen immer einen Beckenschiefstand, was wiederum zu einer Verschiebung in der Wirbelsäule führt. Nur sehr wenige Menschen haben tatsächlich unterschiedlich lang gewachsene Beine, in der Mehrzahl der Fälle ist das Hüftgelenk aus seiner idealen Position gerutscht und kann wieder eingerenkt werden. Da es sich nach einmaliger Einrenkung meist nicht in der richtigen Position hält, bekommt der Patient die Aufgabe, die Hüften 1-2x täglich selbst einzurenken – natürlich nach erfolgter Anleitung. Oft sind auch die Ileosakralgelenke blockiert.
Vergleich mit der Chiropraktik
Sowohl die Dorn-Therapie als auch die Chiropraktik wollen Gelenke und Wirbel in ihre "richtige" Position bringen.
Nun sind die Muskeln aber gewohnt das Gelenk / den Knochen in seiner bisherigen Position festzuhalten, d.h. bei einer Korrektur muß der Muskelwiderstand überwunden werden.
Dies geschieht nun in der Chiropraktik am passiven Patienten durch impulsartiges, schnelles Einrichten bei Ruhe des Gelenkes, wobei die Muskulatur überrascht wird und den Wirbel nicht festhalten kann. Der Therapeut benötigt viel Übung und trägt ein höheres Risiko.
Der Dorn-Therapeut manipuliert durch längeren Druck, wobei sich der Patient aktiv bewegt. Dadurch wird die Muskulatur abgelenkt und verhindert gleichzeitig durch ihre Kontraktion ein Überdehnen von Sehnen und Bändern. Die Methode ist nahezu risikolos.
Wirbelsäule
Die Wirbelsäule ist das tragende Element in der Statik der Wirbeltiere. Sie bildet die knöcherne Mitte des Körpers und verbindet alle Skeletteinheiten miteinander. Auch bei der Steuerung und
Übermittlung von Reizen aus der Umgebung spielt die Wirbelsäule und das in ihrem Inneren liegende Rückenmark eine zentrale Rolle.
Sie besteht aus 33 Wirbelkörpern (teilweise zusammengewachsen) und 23 Bandscheiben. Jeweils zwischen zwei Wirbeln treten links und rechts 31 Hirnnervenpaare (Spinalnerven) aus. Diese entspringen aus dem Rückenmark und innervieren Haut und Muskulatur des Rumpfes und der Extremitäten sowie die Eingeweide und die Hirn- und Rückenmarkshäute, wobei jedes Nervenpaar ganz bestimmte Regionen versorgt.
Die Wirbelsäule steht also über die Spinalnerven in direkter Verbindung mit den Organen, aber auch mit der Psyche.
Fehlstellungen und ihre Auswirkungen
Drücken 2,5 Gramm Gewicht auf einen Nerv, so ist seine Funktion bereits zu 50 % eingeschränkt. Das heißt: kleine Verschiebungen der Wirbel können die im Wirbelkanal verlaufenden Nerven reizen bzw. drücken und damit spürbar die jeweilige Nervenfunktion beeinträchtigen. Je nachdem welcher Spinalnerv / welche innervierte Region betroffen ist, entstehen orthopädische aber auch organische Beschwerden, die zunächst scheinbar nichts miteinander zu tun haben.
Mit dem siebten Halswirbel können beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen, Erkältungen, Schleimbeutelerkrankungen in der Schulter, Depressionen und Ängste zusammenhängen, mit dem Kreuzbein Ischialgien, Unterleibsprobleme, chronische Verstopfung, Schmerzen in Beinen und Füßen.
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